Huch, plötzlich ist dieses Technologie überall…

Regelmäßig erfreue ich mich am Gedankengut der Medien TV und Print und stelle des öfteren fest, dass es immer noch genug Menschen gibt, die den Einfluss von Technologie in ihr Leben nicht wahrnehmen, oder sich gerne so ausdrücken, als ob dieser plötzlich da gewesen wäre.

Für euch und weil Keynote auf dem iPad so viel Spaß macht, habe ich mal schnell drei Folien zusammengetouched, die die letzten 10.000 Jahre kurz zusammenfassen. Sie eignen sich sehr gut, um z.B. im einem mittelständischen Unternehmen die Anschaffung neuer IT zu rechtfertigen oder Parteimitgliedern/Ehepartnern zu erklären warum man einen Twitter-Account braucht. Den Download-Link findet ihr am Ende dieses Posts …

Wir sehen: Am Anfang waren Politik und Wirtschaft noch nicht allzu sehr verwoben. Vielleicht einmal die Abgabe eines Zehnten oder ein bisschen Sklaverei, aber im Grunde konnte man das ganze auch gut getrennt betrachten. Noch früher war vielleicht alles eins, aber stattdessen bezeichnen wir lieber alles zusammen als "Gesellschaft".

Mit zunehmender technologischer Leistungskraft der Menschheit drängt sich der Funktionsumfang der Erfindungen immer weiter in unsere Gesellschaft und beeinflusst besonders die Fertigung und den Transport von Gütern.

Durch neue Methoden der Kommunikation wurde das menschliche Zusammenleben zu dem, was wir heute erleben. Technologie ist überall. Für paranoide habe ich auch einmal eingezeichnet, wieviel der menschlichen Gesellschaft "gefühlt" öffentlich stattfindet. Es bleibt also auch heute viel Platz für Verschwörungstheorien, Super-Kapitalisten, geheime Waffenabkommen, aber auch Amateur-Pr0n im Internetz.

Da Technologie zugänglicher als Politik und Wirtschaft sind, sehe ich diesen Trend als positiv an. Sprich ich habe gerade eben indirekt ausgedrückt, was mancher evtl. schon lange spürt – der öffentliche Dialog wird intensiver. Werdet noch heute Teil der Bewegung und macht ein Backup eurer Daten (obligatorischer Backup-Hinweis: Check)!

Die Folien dürft ihre gerne herunterladen und die genauen CC 2.0 Lizenzrechte findet ihr auf der letzten Seite.

Download als Apple Pages File (animiert!!!!!)

Download als PDF (laaangweilig und bestimmt mit Malware!)

 

Caschys Blog verschenkmittelt einen Samsung Galaxy S3 Test

Caschy bietet an, dass man ein – ihm von Samsung gegebenes – Galaxy S3 erhält, um einen kleinen Test zu schreiben und es anschließend sein Eigen nennen zu dürfen. Ziemlich schicke Sache: Hier kann man mitmachen.

Samsung Galaxy S3 (Press-Release-Foto)

Ich würde den Nachfolger des wohl erfolgreichsten Android-Smartphones sehr gerne testen, denn bei mir ist im Kopf langsam Stillstand eingetreten. Apple-Produkte dominieren quasi jeden von Apple bedienten Bereich und das meiner Meinung nach zu Recht. Hab’ mir mal von Freunden Samsung Galaxy Ace, LG Optimus Black und natürlich das Galaxy S2 ausgeliehen und der Spaß scheiterte einfach immer an der Software. Zu langsam, zu uneinheitlich und optisch oft nicht mein Geschmack.

Dabei wird dann chronisch zu selten erwähnt, dass es beim PC 30 Jahre dauerte, bis neue Features nicht nur von Programmierern alleine bestimmt wurden und wahre Benutzerfreundlichkeit Einzug hielt. Von daher sind Smartphone-Hersteller bei dieser Erkenntnis schon mal um einiges schneller…

Viele Worte wurden in letzter Zeit verloren, um das offensichtliche festzuhalten: Normale User interessieren sich absolut nicht für Specs (außer Megapixelz!!!!!!), sondern nur für Apps, Apps und Apps. Dazu kommt die sehr wichtige gefühlte Bedien-Qualität im Unterbewusstsein, denn was ein “laggy GUI” ist, kann nicht jeder in Worten ausdrücken.

Aber das ist ja jetzt angeblich ganz anders… …in der Samsung-Android-Welt. Über Siri-Like-Features und noch viel mehr soll das neue Galaxy S3 verfügen und – lol – das wurde von den gängigen Techblogs (Ars Technica, TechCrunch und Engadget) wieder nur am Rande erwähnt, der Mehrwert kaum besprochen. Stattdessen scheint es, als ob man unglaublich über das Display enttäuscht war. Das möchte ich mir beides mal ganz genau ansehen. Den Android-Testern fehlt – behaupte ich – oft noch der Blick von der Hardware durch die Software in die tägliche Nutzung über den Browser hinaus…

Und Samsung hat hier Chancen! Vielleicht ist das S-Voice für uns viel interessanter als Siri, welche(s) immer noch nicht weiß, wo Deutschland überhaupt liegt. Gerne würde ich auch mal ein S3 neben einem S2 betreiben und diese Erfahrung dann mit der von iPhone 4 im Vergleich zu iPhone 4S abgleichen. Denn da könnte sich doch wirklich mal eine zuverlässige Upgrade-Linie für Android-User entwickeln. Evtl. gehört die “übertriebene” Fragmentierung von Android dann auch der Vergangenheit an.

Zugriffe verschiedener Android-Geräte auf OpenSignalMaps. Samsung Galaxy S2 dominiert. Der Rest ist quasi nicht erwähnenswert. Ich empfehle euch sehr den mit dem Bild verlinkten Artikel zu lesen. Da dieser auch die klaren Vorteile der Fragmentierung herausstellt.

Das heißt mein Test beschränkt sich absolut nicht auf: “Es ist größer als das iPhone 4S.” Ich will sehen, ob es im Android Bereich endlich einen Hersteller gibt, der verstanden hat wie und auf welche Weise Normalos ihre Smartphones verwenden und vor allem, ob es einfach Spaß macht mit dem Gerät auf täglicher Basis zu arbeiten. Dafür wäre ich sogar bereit die fluffige iCloud wieder zu verlassen und mich ganz auf die Google-, und Samsung-Lösungen einzulassen.

Making Of Grillmeister App

Habe dieses Schmuckstück deutscher Wertprogrammierarbeit zu erst bei Markus in einer Vorlesung kennen gelernt und bin heute erneut durch ZDF WISO Plus drauf aufmerksam geworden. Inhalt der App ist das Grillen verschiedensten Grillgutes, wobei es absolut keine Möglichkeit gibt zu gewinnen, Punkte zu ergattern usw…

Stattdessen handelt es sich eigentlich nur um eine Skill-Präsentation des gewerblichen App-Entwicklerteams dahinter. Dieses ist sogar ein deutsches Team – eines amerikanischen Unternehmens – und sie haben hier aufgelistet, wie die App entwickelt wurde – finde das sehr spannend. Man sollte nämlich wissen, dass das ganze iOS App-Development immer noch eine recht neue Kunst ist. Vieles ist noch schlecht dokumentiert, es gibt zu wenige (oder schon wieder veraltete Tutorials) insbesondere über die Planungs- und Ideenphase.

Oh, es waren Wahlen…

Huch, ein wildes Politik erscheint…

Sogar zweimal und es gab überraschende Ergebnisse… Nach meiner Erfahrung war es für die Medien – und damit natürlich auch für die gesamte deutsche Bevölkerung – erstaunlicher, dass der Underdog FDP mit guten 8,X% bereits beim drölftausenensten Versuch Einzug in die Parlamente hielt, während die etablierten Piraten beim zweiten Versuch nur gleichwertige Ergebnisse lieferte…

Eigentlich werden die Piraten auch nur noch von den Grünen wie die Grünen behandelt:

Und weil es viel zu einfach wäre, alle Bundesländer einzeln – unter Beachtung regionaler Vorlieben – zu betrachten, werfe ich einfach alle in einen Topf und komme zu folgendem Urteil, das ich aus Wikipedia kopiert habe:

CC-by-sa-3.0 Wikimedia Foundation Inc.

Gefühlter Weise interessieren sich 6X% der Deutschen mehr denn je für Politik, während der Rest unabhängig der Parteienlandschaft keine Lust hat, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Sollte es also zu irgendeiner Innovation in der Politik gekommen sein, so spüren das wie immer nur die, die sich auch dafür interessieren. Es hat sich für mich also gar nichts verändert, denn ich wohne wieder in Bayern. Petri Heil!