Wieso gibt’s das in Deutschland nicht? :(

Aloah, wer dachte eigentlich, dass ich wegen Strand/Sonne/Urlaub nach Mallorca geflogen bin? Ich bin nur hier um den Spanieren zu sagen, dass sie schlechte Mexikaner sind und wegen dem gratis Wi-Fi…

Auf meiner wundersamen Reise habe ich aber bereits einiges entdeckt…

20120828-231108.jpg

Eine ganze Box voller “me gusta!” me gusta much!

20120828-231143.jpg

Der Joghurt, der ein Pudding ist mit der Ecke mit OREOS!!!!!!!!!!!

20120828-231134.jpg

Mother of all Oreos… The cake is a lie!

20120828-231238.jpg

Das will ich gar nicht in Deutschland aber… Backfisch anyway… War einfach mal in ‘nem Mini-Supermarkt ein halber Fisch-Markt :D

20120828-231257.jpg

1. Memes 2. Commerce 3. ??? 4. Profit 5. Justin Bieber…

 

Abwesenheitsnotiz

Aloah,

die nächsten 16 Tage befinde ich mich im Zustand ‘Urlaub’. Technischer Support von meiner Seite reduziert sich ebenso wie Erreichbarkeit auf ein Minimum. Am Freitag gibt es eine neue Folge Echokammer und vielleicht das ein oder andere private Bild von mir.

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Zeit. Live long and prosper!

Till

Klingeltöne und Alarmtöne für iPhone und iPad generieren

Den iPod touch will ich gar nicht mehr erwähnen, der wird ja bekanntlich im September durch das iPad nano ersetzt.

Zuerst solltet ihr euch entscheiden, ob ihr einen Klingelton oder einen Alarmton erstellen wollt. Ein Klingelton kann für Anrufe, Facetime und Wecker/Timer verwendet werden, wohingegen ein Alarmton für Anrufe, Facetime, SMS, iMessage, Erinnerungen und Wecker/Timer zulässig ist. Ein Klingelton ist zwischen 30 und 40 Sekunden lang. Ein Alarmton maximal 30 Sekunden. Das Schneiden übernimmt iTunes.

  1. Importiert das gewünschte Tonmaterial in iTunes.
  2. Klickt rechts auf den Titel und wählt “Informationen”.
  3. Wählt den Tab “Optionen”.
  4. Setzt Start- und Stop-Zeit so, dass euer gewünschter Teil enthalten ist und der Gesamtzeitraum kürzer als 30 bzw. 40 Sekunden ist.
  5. Bestätigt mit OK.
  6. Klickt noch mal rechts auf den Titel und wählt “AAC Version erstellen”. Anschließend verwandelt iTunes den Song selbständig in eine MPEG-4 Audio Datei mit der gewünschten Länge.
  7. Klickt rechts auf die nun erschienene Datei (erkennbar an der kürzeren Laufzeit als ihr Orginal) und wählt “Im Finder anzeigen/Im Explorer anzeigen”.
  8. Ändert die Datei-Endung des Files von m4a in m4r und ignoriert eventuelle Wahrungen. Für diesen Schritt müsst ihr Dateiendungen eingeblendet haben. Wenn ihr nicht wisst was das bedeutet: Anleitung OS X bzw. Anleitung Windows
  9. Importiert die umbenannte Datei erneut – z.B. indem ihr sie kurzfristig auf den Desktop verschiebt und aus iTunes entfernt und wieder hinzufügt. Sie sollte jetzt unter “Klingeltöne” in iTunes zu finden sein.
  10. Auf euer iOS-Gerät bekommt ihr sie per Synchronisierung.

Jetzt habt ihr doppelten Spaß mit euren Raubkopien. Seht euch auch mal im Internet zum Thema Game Sounds um…

Raspberry Pi Teil 1: Kurze Einführung (lol)

Er ist da! Mein Raspberry Pi (deu. Himbeer-π (klingt wie Himbeer-Kuchen)). Da vor allem nicht Techniker mein Blog lesen, erkläre ich kurz was ein Himbeer-Kuchen ist…

Idee

Der Raspberry Pi ist ein kleiner Computer der in Großbritannien entwickelt und zusammengelötet wird. Er wurde als Charity Projekt von Mitgliedern der Universität Cambridge, mit dem Ziel Kindern den Zugang zu frei-programmierbarer (Softwarespekt) und frei-erweiterbarer (Hardwareaspekt) Technologie zu ermöglichen, entworfen. Daher wird er quasi zu Selbstkosten von 35$ vertrieben – meiner hat ca. 27€ gekostet.

Leistungsmerkmale

Die Leistungsmerkmale und Größe sind mit einem Smartphone zu vergleichen. Man erhält eine Mittelklasse ARM-CPU, eine kleine Grafikeinheit, 256 MByte RAM, 100 MBit LAN und 2x USB. Ein Monitor lässt sich über HDMI oder S-Video anschließen. Der Ton kommt aus dem HDMI oder einer 3,5 mm Klinke. Das heißt alle Anschlüsse sind gängige Standards und Peripherie zu finden sollte kein großes Problem sein, bzw. ist im besten Fall eh vorhanden. Ein Gehäuse muss man sich selbst organisieren.

Das Betriebssystem lädt man via SD Karte. Zur Auswahl stehen diverse Linux-Distributionen, die für ARM compiliert wurden. Die wichtigste ist Raspbian – ein auf den Raspberry Pi optimiertes Debian.

Es stellt sich hier bestimmt einigen die Frage, was man mit so einem Computer machen kann, wo er doch schwächer ausgestattet ist als ein iPhone 4S oder Galaxy Nexus.

Anwendungen

Im Grunde kann man mit dem Raspberry Pi alles machen, was man auch mit jedem anderen vollwertigen Computer mit GNU/Linux anfangen kann. Die Erfahrung zeigt, dass dies jedoch etwas Einarbeitungszeit benötigt und natürlich auch Computerressourcen. Mit dem Raspberry Pi hat man eine günstige, eigenständige, portable und ausreichende Lösung, um diese Anwendungsmöglichkeiten abseits des eigenen Rechners auszuprobieren.

Im Konkreten kann man unter Anderem Folgendes mit dem Pi machen:

Das sind alles sehr interessante Sachen (ich bräuchte fast drei Raspberry Pi xD) zu extrem attraktiven Preisen. Den vergleichen wir mal die Anschaffung eines Apple TV für 95€ mit der eines Raspberry Pi mit Versand, Stromversorgung und einem Gehäuse 50€ so erhält man ein extrem konkurrenzfähiges Produkt. Zu mal ich hier nur die Software Seite erwähne. Mit Hilfe des Erweiterungsprotes, kann man eigene Geräte für den Raspberry Pi entwickeln oder ihn als leistungsstarken Microcontroller verwenden.

Viele dieser Anwendungen benötigen auch kaum Computer-Fähigkeiten, da es für sie bereits vorgefertigte Images gibt, die man einfach per SD Karte einsteckt und schon macht der Raspberry Pi genau das gewünschte. Hat was von Disketten, schwebt auf der Retrowelle! Der Raspberry Pi hat innerhalb kürzester Zeit einen unglaublichen Hype begonnen.

Das Ökosystem (wir sagen auch Plattform)

Warum ist iOS so erfolgreich? Wegen Apps… Was sind Apps? In diesem konkreten Fall: perfekt auf die Hardware zugeschnittene Software. Und genau das liefert der Raspberry Pi auch. Die Fan-Gemeinde ist so groß, dass der kritische Punkt überschritten wurde, an dem der Raspberry Pi nur ein Linux Computer war. Er ist eine eigene Plattform mit einfach zu bedienenden Anwendungen.

Aus diesem Grund erscheint er attraktiver als z.B. Gooseberry oder der VIA Mini Computer mit Android. Überall wird man jetzt auf Mini-Computer in USB-Stick Form stoßen, die mit Android bestückt sind. Doch das reicht nicht. Die Software muss wirklich auf das schwache Gerät optimiert werden – wie zuletzt bei Raspbian: Diese Distribution ist genau deswegen so schnell, weil in ihrem Linux-Kernel der Gleitkomma-Co-Prozessor des Rapsberry Pi perfekt angesprochen wird, was einige Berechnungen um angeblich 40% schneller macht.

Bedeutung

Wie aus dem letzten Absatz zu entnehmen rechne ich damit, dass bald eine Flut von Mini-Computern auf die Büro und Server-Welt hereinbrechen wird. Im Privatleben sind Tablets und Smartphones längst angekommen, deswegen denke ich dass die Entwicklung absehbar ist.

Aber mal was anderes. Der Raspberry Pi ist ein Stück europäische Computertechnologie. Die ist in den letzten Jahren sehr ins Abseits geraten. Die großen Player kommen alle aus den USA und die meisten Hardware-Hersteller aus Süd-Ost-Asien. Mehr dazu erfahrt ihr im Echokammer Podcast.